Wichtiger Sieg gegen Kainbach-Hönigtal
19. Runde OLM: Fr, 17.04.2026 um 19:00 Uhr: SVG - SV Kainbach 3:1 (1:0)
SVG-Tore: A. Phlak, M. Holler / Fotos hier / STFV-Bericht
Zweites Heimspiel in Folge und zum zweiten Mal kam der USV Kainbach-Hönigtal seit dem Aufstieg in die Oberliga Mitte/West in die Holzbau Lappi-Arena. Mit der Performance der Gäste in der Hinrunde konnte man nicht zufrieden sein. Mit zehn Punkten lag man nach dem Herbst an drittletzter Stelle. Einen der zehn Punkte holte man gegen unsere Kampfmannschaft. Im Winter wurde an ein paar Stellschrauben gedreht und siehe da, die Mannschaft am südöstlichen Rande von Graz konnte sich neun Punkte aus fünf Begegnungen erarbeiten und somit sogar einen mehr als der USVG. Damit war das Team von Headcoach Michael Sammer vor dem vierten Heimspiel der Saison gewarnt. Sammer musste dieses Mal zwei Spieler vorgeben. Dejan Kurbus und Marko Ferk fehlten aufgrund der fünften gelben Karte, die man sich eine Woche zuvor gegen den GAK-Amateure abholte. Somit übernahm der wiedergenesene Markus Schuster den Part von Kurbus in der Innenverteidigung, während Tobias Miklau Ferk auf der Sechs ersetzte. Es wurde eine enge Partie erwartet, die Zuseher sollten ein solches zu sehen bekommen.
Es dauerte ein wenig, bis zumindest eine Mannschaft auf Betriebstemperatur war und das waren die Gastgeber. Kapitän Martin Holler jagte dabei das Spielgerät nach einer viertel Stunde aus sieben Metern in den Gabersdorfer Abendhimmel. In der 22. Minute lenkte David Katzianschütz einen Eckball von der rechten Seite auf die zweite Stange, wo Tai Kmetec die Kugel abnahm, doch Gäste-Goalie Alexander Herzog verkürzte gekonnt den Winkel und verhinderte somit den Einschlag in seinem Kasten. Sechs Minuten später konnte er aber nichts mehr ausrichten. Wieder war der Ausgangspunkt ein Eckball von der rechten Seite durch Katzianschütz, diese Mal fand die Kugel genau die Stirn von Alexander Plhak und der ließ Herzog keine Chance. Mit dem Gegentor erwachten die Gäste und wurden aktiver. In der 33. Minute hatte die Gabersdorfer Abwehr alle Füße voll zu tun, um eine etwas unübersichtliche, aber enorm gefährliche Situation im eigenen Strafraum zu entschärfen. Die Gastgeber waren vor allem im Konter brandgefährlich. In der 35. Minute testete Jan Jammernegg, der zuvor herrlich in die Gasse gespielt wurde, das Kainbacher Gestänge. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war es Tai Kmetec, der alleine vor Herzog auftauchend das Leder klar neben das Tor der Gäste setzte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der USV Kainbach-Hönigtal Glück nicht höher in Rückstand zu geraten.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gäste mit viel Elan aus der Kabine und so belohnte man sich in der 53. Minute mit dem Ausgleich. Im Prinzip ähnelte die Aktion dem 1:0, nur dass der Eckball von der linken Seite getreten wurde und der Torschütze Winter-Neuerwerbung Dominik Nöst hieß. Kainbach-Hönigtal blieb weiter giftig, doch Plhak & Co. ließ in der Gabersdorfer Abwehr nichts mehr anbrennen. Trotzdem kamen die Hausherren nicht wirklich ins Spiel und erzielten eigentlich aus dem Nichts das 2:1! Die Scorerpunkte gingen wieder an die gleichen Personen, wie beim 1:0! Eckball Katzianschütz, Abnehmer Plhak, der eine bärenstarke Partie ablieferte. Die Gäste waren danach bestrebt den Ausgleich zu erzielen, doch der Gabersdorfer Abwehrchef dirigierte seine Nebenleute so, als würde der im Vorjahr zurückgetretene Ex-USVG-Kapitän Christoph Koinegg noch auf dem Platz stehen. Und so hatten die Gastgeber weitere Chancen, wie Marco Luttenberger, der einen Freistoß in der 72. Minute knapp neben den linken Kalnbacher Pfosten lenkte oder Tai Kmetec, der nach einem Luttenberger-Corner in der 85. Minute per Kopf knapp am 3:1 vorbeischrammte. Zwei Minuten später dann doch die Entscheidung und der Treffer könnte in einem Fußball-Lehrbuch stehen. Kapitän Martin Holler dribbelte dabei aus dem Zentrum mit der Kugel aus der eigenen Hälfte, legte das Spielgerät nach rechts auf Marco Luttenberger auf, der sah, dass sein Passgeber nicht stehen blieb, sondern sich perfekt in die Gasse bewegte, der Pass kam genau in den Lauf von Holler, der mit einem sehenswerten Lupfer über den herauseilenden Herzog das 3:1 vollendete! Ein tolles Tor als Schlusspunkt einer mittelmäßigen Partie.
Mit diesem Sieg konnte man sich auf den fünften Tabellenrang nach vor arbeiten. Ausruhen gibt es nicht, denn es geht schon am kommenden Freitag, 24.4.2026 um 19 Uhr weiter. Für unsere Kampfmannschaft geht es dabei zum ersten Mal zum Aufsteiger in den Norden von Graz, den SV Andritz. Seid dabei und unterstützt unsere Jungs auch auswärts!













